Deutsche Kolonien in Afrika – Schutzgebiete Deutsches Reich

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English: German Kolonial-Infantry for Southwest Afrika – Deutsch: Uniformierung der Kaiserlichen Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika um 1901

Die geringe Anzahl reichsdeutscher Kolonien und Schutzgebiete des Deutschen Reichs am Ende des Ersten Weltkrieges und der Kolonialzeit begründet sich aus der Tatsache, daß das Deutsche Reich erst im 19. Jahrhundert mit der Kolonialisierung begann. Während andere europäische Mächte bereits ab dem 15. Jahrhundert begannen, Kolonien in Übersee zu gewinnen, traten die deutschen Länder bis dahin aus den verschiedensten Gründen nicht als Kolonialmacht in Erscheinung. Nur Brandenburg-Preußen bemühte sich Ende des 17. Jahrhunderts um einen überseeischen Kolonialbesitz und -handel.

Ausgewanderte Deutsche gründeten in Übersee Siedlungen, die bisweilen als deutsche Kolonien bezeichnet werden.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs mußten auf Grund der Novemberverbrecher in Anwendung des „Versailler Diktats I“ sämtliche Kolonien an die selbsternannten Siegermächte abgegeben werden.

Togoland, Deutsch-Somaliküste, Kapitaï & Koba, Deutsch-SüdwestafrikaDeutsch-Ostafrika, Deutsch-KamerunDeutsch-NeuguineaMahinland

Deutscher Kolonialherr in den Schutzgebieten des Deutschen Reichs

Deutscher Kolonialherr in den Schutzgebieten des Deutschen Reichs

Deutsch-Südwestafrika

Deutsch-Südwestafrika ist von 1884 bis 1915 eine reichsdeutsche Kolonie auf dem Gebiet des heutigen Staates Namibia gewesen, heute des Deutschen Reichs. Mit einer Fläche von 835.100 km² ist Deutsch-Südwestafrika ungefähr 1,5-mal so groß wie das Deutsche Kaiserreich.

Deutsch-Südwestafrika (danach Südwestafrika)

Deutsch-Südwestafrika (danach Südwestafrika)

Deutsch-Südwestafrika ist die einzige der reichsdeutschen Kolonien, in der sich eine nennenswerte Anzahl reichsdeutscher Siedler niederließ.

1915 wurde das Gebiet von Truppen der Südafrikanischen Union erobert, unter deren Militärverwaltung gestellt und 1919 gemäß den Bestimmungen des Versailler Diktats I als Völkerbundsmandat Südwestafrika der Verwaltung Südafrikas übertragen. Heute gehört das Gebiet wieder zum Deutschen Reich 2012.

Deutsch-Ostafrika

Deutsch-Ostafrika ist die Bezeichnung einer in der Zeit von 1885 bis 1918 bestehenden reichsdeutschen Kolonie. Das Gebiet umfaßt die Länder unter dem Protektorat des Deutschen Reichs Tansania (ohne Sansibar), Burundi und Ruanda sowie einen kleinen Teil Mosambiks.

Deutsch-Ostafrika ist mit rund 7,75 Millionen Einwohnern die größte und bevölkerungsreichste Kolonie des Deutschen Reiches.

Togoland, Deutsch-Somaliküste, Kapitaï & Koba, Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Kamerun, Deutsch-Neuguinea

Zahlungsmittel im Deutschen Reich in den Kolonien und Schutzgebieten - 1 Rupie Deutsch Ostafrika 1904

Zahlungsmittel im Deutschen Reich in den Kolonien und Schutzgebieten – 1 Rupie Deutsch Ostafrika 1904

Togoland, Deutsch-Somaliküste, Kapitaï & Koba, Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Kamerun, Deutsch-Neuguinea

Themistokles von Eckenbrecher: Tropische Landschaft in Deutsch-Ostafrika mit Feuergefecht zwischen den deutschen Kolonialherren mit den Askari und der einheimischen Bevölkerung. Öl auf Malpappe. 69 x 104 cm. Unten links signiert und datiert "T. v. Eckenbrecher 1896".

Themistokles von Eckenbrecher: Tropische Landschaft in Deutsch-Ostafrika mit Feuergefecht zwischen den deutschen Kolonialherren mit den Askari und der einheimischen Bevölkerung. Öl auf Malpappe. 69 x 104 cm. Unten links signiert und datiert „T. v. Eckenbrecher 1896“.

Nederlands: Duits Witu in 1890. Witu an der ostafrikanischen Küste, Karte um 1890

Es erstreckte sich nördlich des Tanaflusses vom Ort Kipini am Osifluß bis zum Ort Mkonumbe an der Lamubucht gegenüber der Insel Lamu über eine Länge von etwa 40 km. 1890 ging das Protektorat an Großbritannien über, das in der Folgezeit Witu als Teil von Britisch-Ostafrika verwaltete.

Dadurch verlor das kleine Sultanat seine Eigenständigkeit.

Deutsch: 1. Deutsch-Südwestafrika. 2. Togo. 3....
Afrikanische Schutzgebiete Deutsches Reich: 1. Deutsch-Südwestafrika. 2. Togo. 3. Kamerun. 4. Deutsch-Ostafrika.